Ich bin ganz viel am Lesen im Moment. Auf norwegisch natuerlich. Hatte grade ein Buch aus der "ungdomsavdeling" (Jugendabteilung) und zwar "Jenter i jeans" (Diese Buecher die ich auch zuhause hab, mit den Mådels und ihrer Wanderjeans!). Da hab ich gemerkt, dass ich sowas eigentlich viel lieber lese als die Romane fuer Erwachsene.
Ich hab so zwei Seiten in mir:
Eine ist ziemlich jung und naiv, will auch nicht erwachsen werden, denkt dass die Liebe etwas furchtbar romantisches ist und immer alles toll ist, wenn man einen Freund hat.
Dann gibt es noch die andere Seite. Die ist etwas ålter, aber lange nicht so alt wie ich wirklich bin. Die verletzte Seite, die Erfahrungen gemacht hat, die sie nicht machen wollte, die weiss, dass es auch ohne Freund gut sein kann und gerne erwachsener sein møchte...
Alles in allem bin ich in jedem Fall ein Mensch, der daran glaubt, dass ich doch irgendwie am Ende immer Glueck hab. Ich hab eine wunderbare Familie die hinter mir steht (und die ich furchtbar vermisse, was ich die ganze Zeit recht erfolgreich verdrånge) und einige Freunde, die mir auch fehlen. Ich weiss, dass ich alles schaffen kann und dass ich grossartig bin. Ich habe ein sicheres Gefuehl mir selbst gegenueber und das fuehlt sich verdammt gut an! :)
Achja: Nåchsten Dienstag geht es nach BERGEN!! Ich kanns irgendwie noch nicht richtig glauben und bin schon ganz schøn ångstlich, weil ich da die Familie von meinem Gastvater kennenlerne, noch mehr Leute... Uff...
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